Borussia Dortmund kann im Transferpoker um Serhou Guirassy erst einmal durchatmen. Die Ausstiegsklausel des Torjägers ist ausgelaufen – damit liegt die Kontrolle über einen möglichen Transfer wieder vollständig beim BVB.
Die Zukunft von Serhou Guirassy bleibt zwar ein Thema, doch Borussia Dortmund befindet sich nun in einer deutlich komfortableren Verhandlungsposition. In der Nacht ist die Ausstiegsklausel des 30-Jährigen offiziell ausgelaufen.
Der Passus konnte ausschließlich von einer kleinen Gruppe europäischer Topklubs aktiviert werden. Dazu gehörten Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester City, der FC Liverpool, der FC Chelsea, Manchester United und der FC Arsenal.
Kein Topklub zog die Klausel
Nach übereinstimmenden Medienberichten machte jedoch keiner der berechtigten Vereine ernst. Damit kann Dortmund die Ablöse für den guineischen Nationalspieler ab sofort frei festlegen.
Interesse soll unter anderem von Fenerbahçe bestehen. Ein Wechsel in die Türkei kommt für Guirassy nach aktuellem Stand jedoch nicht infrage.
Ein Verbleib beim BVB ist damit wahrscheinlicher geworden. Gleichzeitig schließen die Dortmunder einen Verkauf in diesem Sommer offenbar nicht grundsätzlich aus – allerdings nur noch zu den eigenen Konditionen.
BVB hat bereits Alternativen im Blick
Für den Fall eines späteren Abgangs soll sich Borussia Dortmund bereits vorbereitet haben. Medienberichten zufolge stehen mit Nicolò Tresoldi vom FC Brügge, Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim und Randal Kolo Muani von Paris Saint-Germain mehrere Stürmer auf der internen Shortlist.
Nach dem bevorstehenden Wechsel von Karim Adeyemi zum FC Barcelona könnte Guirassy damit zum nächsten prominenten Abgangskandidaten werden. Anders als noch in den vergangenen Wochen sitzt der BVB nun allerdings wieder am längeren Hebel und kann selbst über die Bedingungen eines möglichen Transfers entscheiden.
