Der Abschied von Julian Brandt beschäftigt Borussia Dortmund offenbar mehr als gedacht. Nur wenige Wochen nach seinem Vertragsende werden intern bereits erste Zweifel an der Entscheidung laut.
Julian Brandt hat Borussia Dortmund nach sechs Jahren im Sommer verlassen. Der Vertrag des Offensivspielers lief Ende Juni aus und wurde nicht verlängert. Einen neuen Verein hat der 30-Jährige bislang noch nicht gefunden.
Wie nun der Sky-Podcast Auffe Süd berichtet, wird die Personalie beim BVB intern inzwischen durchaus kritisch hinterfragt.
Erste Zweifel an der Entscheidung

Demnach soll es innerhalb des Vereins mittlerweile mehrere Verantwortliche geben, die sich fragen, ob eine Vertragsverlängerung um eine weitere Saison nicht doch die bessere Lösung gewesen wäre.
Brandt gehörte über Jahre zu den prägenden Gesichtern der Dortmunder Mannschaft. Insgesamt absolvierte der ehemalige Nationalspieler 307 Pflichtspiele für den BVB und zählte zwischenzeitlich sogar zum Mannschaftsrat.
Trotz der aufkommenden Zweifel kommt eine Rückkehr des Offensivspielers allerdings nicht infrage.
Brandt weiterhin ohne neuen Klub
Auch Wochen nach seinem Abschied ist Brandt noch vereinslos. Konkrete Gespräche mit einem neuen Arbeitgeber wurden bislang nicht öffentlich bekannt.
An der Strobelallee scheint das Kapitel dennoch endgültig beendet zu sein. Laut Sky steht eine Rückkehr trotz der vereinsinternen Diskussionen nicht zur Debatte.
Damit bleibt abzuwarten, wo der 30-Jährige seine Karriere fortsetzt – und ob Borussia Dortmund die Entscheidung, den langjährigen Leistungsträger ziehen zu lassen, im Nachhinein tatsächlich bereuen wird.
